Hier gehts weiter:
http://mary-am-meer.blogspot.com/
Kann mir einer sagen, warum der Filter hier bei Kulando ganz erwünschte Kommentare herausfiltert und sie zum Teil nicht einmal als spam weiterleitet, sondern erst gar nicht akzeptiert?
Liegt das an meinen Einstellungen? Und warum klappt das Einbauen meines Counters nicht und warum antwortet niemand im Hilfe-Forum?
Fragen über Fragen und ich dazu frage mich, ob ich nicht umziehen sollte, mit meinem blog.
An alle die mir Kommentare schrieben, die nicht durchgelassen wurden, das war nicht ich, sondern mein garstiger Filter wars.
Kalt der Wind, da draußen,
wie soll ich bloß- den Winter überstehen?
"Hast ein Dach über´m Kopf!" sagt jemand und dieser jemand bin ich selbst.
Rote Wangen, U-Bahn sitzend,
wie kann ich mich- den Blicken nur entziehen?
"Entzieh dich nicht!", meint jemand und dieser jemand bin ich selbst.
Einsam unter Menschen,
wo anders- könnt ich wohl hingehen?
"Einsam bist du nur in dir!", spricht jemand und dieser jemand bin ich selbst.
Ich seh´ verliebte Paare, will nicht mehr- alleine weitergehen!
Und sag jetzt nicht: Ich muss es mir nur wünschen oder eingestehen!
Sag jetzt nicht: Es sei mein Stolz, meine Angst, mal offen hinzusehen!
Höre einfach einmal zu und sag: "Ich kann dich wirklich, wirklich gut verstehen!"
Kann sein, dass ich mich irre, kann sein, dass mein Serotonin nur gerade am auslaufen ist, kann auch sein, dass ich einfach nur müde bin oder überfordert, ne Herbstdepression oder Schweinegrippe bekomme. Kann aber auch sein, dass ich Recht habe und der stinkige, überlaute, graue Haufen, den ich gerade vor mir sehe, das ist, was sie ist, die Welt.
Mein Kopf tut weh, mein inneres Kind quengelt synchron mit den dreien da draußen.
Ich sollte Geschichte lernen. Ich sollte aufräumen. Ich sollte Briefe aufmachen. Ich sollte die Bilder fertig malen. Ich sollte eine bessere Mutter sein. Ich sollte mich nicht so kraftlos fühlen. Ich sollte aufhören zu jammern. Ich sollte dankbar sein. Ich sollte ganz anders sein und das Wort sollte sollte nicht sein.
Was, was mich heute traurig macht, ist meine Traurigkeit, obwohl es doch keinen wirklichen Grund gibt.
Und diese sich heimlich anschleichende Einsamkeit, macht mir ne Scheißangst.
Heute schien die Sonne und ich habe sie nicht gewürdigt, konnte es nicht, denn da war nichts, außer mein aufgesetztes "Aah die Sonne!" in mir drin, ein extra für mich aufgesetztes "Aah" und für alle Miris: den Kopf nach oben strecken und grinsen!
Privat-Theater-Vorstellung: sunshine-life is beautiful.
Exkurs:
Das Rechtschreibprogramm von Kulando kennt keine Schweinegrippe, nur Schweinerippe....und meint Scheißangst müsste Scheiß angst geschrieben werden...da sieht man mal wieder deutlich, dass ein Programm keine Ahnung hat vom Leben mit Gefühlen und Schweinegrippe.
Ich habe in Mathe was verstanden, eindeutig das Highlight des Tages. Ich habe diesmal genau den richtigen Lehrer erwischt, einen für den Lehren fast so elementar zu sein scheint, wie atmen. Das sieht man daran, dass er eigentlich schon in der Rente sein sollte und kein bisschen (wird das wirklich soo geschrieben?) verbittert, verbraucht, vertig (ich weiß..) aussieht. Das tun die idealistischen Lehrer nämlich meistens nach einigen Jahrzehnten, wenn sie feststellen, dass man Menschen nicht mal schnell was beibringen kann, wenn überhaupt.
Vielleicht sollte ich ne Sozialstudie über Lehrer aufstellen. Vom Persönlichkeitstyp würde ich sie in die Kisten Depressiv oder/und Zwanghaft packen. Das wäre sicher ne prima Möglichkeit mich von meinen eigenen Störungen abzulenken.
Die Traurigkeit ist der Müdigkeit gewichen, ich glaub mit Schweinegrippe lag ich gar nicht so fern.
Ich wünsch mir schöne Tage,Tage mit Freunden und Gemeinsamkeit. Ich wünsch mir eine Hand, die meinen Kopf streichelt, wenn ich traurig bin. Ich wünsch mir Kraft, meine Aufgaben erfüllen zu können. Ich wünsch mir Versöhnung mit Licht und Schatten. Ich wünsch mir, all das für alle, die sich dies wünschen und für alle, die es sich wünschen würden, wenn sie nicht aufgehört hätten, zu wünschen.
Was können Worte tröstlich sein.
Ode 314
Those who don't feel this Love
pulling them like a river,
those who don't drink dawn
like a cup of spring water
or take in sunset like supper,
those who don't want to change,
let them sleep.
This Love is beyond the study of theology,
that old trickery and hypocrisy.
I you want to improve your mind that way,
sleep on.
I've given up on my brain.
I've torn the cloth to shreds
and thrown it away.
If you're not completely naked,
wrap your beautiful robe of words
around you,
and sleep.
Ich habe mein altes Tagebuch wiedergefunden. Ein bißchen fremdschämen tue ich mich schon, wenn ich das eine oder andere daraus lese. Das waren wohl oft eher die schlechteren Momente, in denen ich dort eintrug.
Äußerlich (und manchmal auch innerlich) ist es so ein typisches Mädchentagebuch, mit Schloß und zum Teil klugen, zum Teil dummen Sprüchen über jeder Seite, ein Geschenk meiner Großmutter.

Da das hier sone Art Fortsetzung davon ist und ich einem Freund eine bestimmte Stelle zeigen wollte, hier ein Zeitzeugenbericht des Mauerfalls, Maryam, 12 Jahre, indoktrinierte Westlerin:
"Seit zwei Monaten ist die Grenze geöffnet. Das heißt früher gab es Ost- und West-Berlin. Das hat was mit dem 2. Weltkrieg zu tun. 40 Jahre wurden die Menschen in Ost-Berlin und in der DDR unterdrückt.
Früher hat Ost Berlin und die DDR zu Deutschland gehört, und Berlin war die Hauptstadt. Jetzt wurde alles im Krieg beschädigt und (Wegen Hitler und so aber das ist schon wieder was anderes) Deutschland hatte verloren. Und die Amerikaner, die Franzosen und die Engländer haben sich Berlin geteilt. West-Berlin bekamen Sie (Aber Sie haben uns den einen Teil gelassen: Ein sehr goßen Teil.)
Ost-Berlin und die DDR bekamen die Russen. Gegen die Hitler gekämpft hat. (Ich hoffe das ist richtig so.)
West-Berlin hatte genug Geld um alles wieder zu erneuern. Aber Ost-Berlin nicht.
40 Jahre war nun die Sed an der Macht (in Ost-Berlin und in der DDR). Sie hat die Leute unterdruck gesezt. Sie durften nicht rauß auß der DDR. Konnten nichts richtiges kaufen keine Bananen nichts. Im In anderenl Ländern war das auch so. Jetzt hatte Ungarn die Grenzen geöffnet. Und die Leute aus der DDR konnten flüchten.
Da war selbst Honecker Machtlos. Viele blieben in der DDR und Protestierten. Das hat was genützt. Erst haben die Sed Soldaten und Tränengaß eingesetzt das hat nicht geholfen den das Volk ist mutig geworden. Dann tauchte Honecker und andere Sed Mitglieder auf und hielten Reden. Das die Mauer in 100 Jahren noch stünde. Sie wurden ausgepfiffen und die Leute schrien:
"Freiheit, Freiheit!"
Die Mauern wurden dann geöffnet und die Leute kamen in Maßen nach Deutschland. Seitdem gibt es genauso viele Trappis wie unsere Autos.
Die Sed-Mitglieder wurden verhaftet. Die DDR verkauft die Mauer.
Seitdem spricht man von Widervereinigung.
Manche Sachen verstehe ich noch nicht ganz. Aber ich bin ja auch erst 12 Jahre alt geworden."
Ich erinnere mich noch gut, wie wir,die ganze Familie zum Lichtenradner Wäldchen gefahren sind und freudig "Willkommen" gewunken haben. Wir waren, mein arabischer Vater und meine Mutter und 4 Schwestern, alle Kopftuch tragend.
Das skurile Bild, das wir abgegeben haben müssen, war mir damals nicht bewusst. Heute würde ich nur zu gerne wissen, was die Leute in den Trabbis gedacht haben. Vielleicht etwas wie: "Haben wir uns verfahren und sind in Istanbul gelandet?" Vielleicht aber, ist es ihnen in ihrer Euphorie auch nicht so doll aufgefallen. Wer weiß.
Kekse sind fertig, es sind Monster geworden. Eher kleine Küchlein.
Achilles Gedankenkette
Der Menschen Gefühle in Worte verpackt
Jahrhunderte lange Gedankenketten,
wie viel wurde schon verewigt gesagt,
geliebt, gehasst, gelitten in Sonetten.
Wir lesen Herbst, wir denken gleich: Tod,
Verfall, doch was uns dabei entfiel,
ob Schreibers Feder überhaupt gebot,
wie dem Autor solch Deutung wohl gefiel.
Im alten, grauen Stummfilm gefangn,
Achilles gleich unvergessen vergang´n,
verletzlich, wie die Ferse, die ihn fiel.
Die Zeit gab und stahl uns wieder eure Sicht.
Auf ein Wort - verzeiht, verblasste Seelen-
tröstet euch, denn eure Worte sind es nicht!
Auf dem Weg zur meiner Schwester habe ich heute zwei Rosen geschenkt bekommen. Nein, leider nicht von schmachtenden Verehrern, sondern von der CDU und SPD.
Die Rose der SPD hat mir besser gefallen, damit wäre also klar, wen ich morgen wählen gehe
.
Spaß..aber dass ich wählen gehe, das steht schon so gut, wie fest, außer ich werde morgen vom LKW überfahren oder ähnliches. Nicht, dass ich übermäßig politisch interessiert wäre. Ich zähle da eher zu den Faulen, die nicht dran glauben, die Welt durch Gesetze verändern zu können. Jeder, der wirklich probiert sich selbst zu verändern und zwar zum Guten hat damit mehr als genug zu tun. Etwas gewagt, dieses "Jeder", aber ich behaupte das jetzt einfach mal so. Jeder, außer Gandhi vielleicht.
All die anderen also, wären demnach Menschen, die lieber die Welt verbessern, weil sie an sich gescheitert sind. Für wie erfolgsversprechend ich das halte, dürfte klar sein.
Aber irgendjemand muss uns wohl regieren und bis vor kurzem flüsterte mir mein Ego-Schweinchen noch beruhigend zu: "Die Parteien sind doch eh alle gleich. Die nehmen sich nicht viel" Bis....Ja bis wir in der Aula ne Politikrunde abgehalten haben mit den verschiedenen Kandidaten. Ziemlich schnell verkrümelte sich mein Schweinchen unter dem Stuhl und ich merkte, wie sehr mich einiges doch interessiert. Atomausstieg, Einsatz in Afghanistan und auch den Köder Bildungspolitik schluckte ich begierig.
Deshalb werde ich wählen gehen und wenn die Parteien dann verlieren, die sich mehr Sorgen um die armen Besitzer der Kernkraftwerke machen, als um unsere Erde, dann hab ich gewonnen, weil meine Stimme zählt.
Als bekennender calvinistischer Amatheist werde ich nicht nur gezwungen an Analysis zu glauben, sondern muss sie auch noch betreiben!
Ich vermute, sogar Chinesisch wäre verständlicher für mich (die Italiener sagen statt dessen Arabisch, hat man mir erzählt), deshalb lenke ich mich mit schreiben ab.
Kömisch.. dabei bin ich doch nicht doof oder doch?...Leibniz hat das nicht nur verstanden, sondern auch noch erfunden oder wenigsten herausgefunden! Aber Leibniz, der lieber bei seinen Keksen geblieben wäre, hat mich schon in Philosophie mit seinen Monaden (hat nichts mit Limonade zu tun) gequält, die mir aber jetzt so im Vergleich zu Differential-integral-hochpunkt-wendepunkt-tiefpunkt-rechnungs-Monster (Achtung: Neologismus) wie süße, kleine Kuscheltiere vorkommen.
Mein hartnäckiger Widerstand gegen die höhere Mathematik ist aber, ganz unter uns, nicht wirklich echt. Es ist eher die Bitterkeit, über die unerwiderte Freundschaft ihrerseits, die mich grummeln lässt. Wie oft habe ich ihr die Hand gereicht, mein Ohr geliehen, aber alles umsonst. Sie verschmäht mich und nicht einmal bestechen lässt sie sich.
Deshalb halte ich mich an Calvin und finde: Mathe ist Zauberwerk.
Meine Kinder sind da ganz meiner Meinung, weshalb ich glaube, dass es ein Mathe-Gen gibt, das sie nicht von mir vererbt bekommen haben, da ich es nicht besitze.
Aber praktisch veranlagt sein, das haben sie glücklicherweise mitbekommen, die Kinder und deshalb fand meine Tochter heute auch schnell die Lösung für unser Matheproblem:
"Mathe wird doch nur gebraucht, weil es Geld gibt. Würden wir kein Geld haben, bräuchten wir kein Mathe. Wenn ich groß bin, baue ich eine Stadt, in der jeder einen Beruf hat und man sich gegenseitig hilft, ohne Geld. Dann brauchen wir kein Mathe mehr!"
Selbige wollte vor zwei Jahren noch ein Waisenheim gründen für "Muslime, Christen und Punker".
Utopien im Wachstum.
Diary:
Gestern war ich im Lustgarten bei "Nächte des Ramadan". War aber mitten am Tag und Ramadan war auch nicht mehr. Trotzdem gab es tolle Musik, die Gegend ist tief beeindruckend, ich liebe diese alten Bauten.
Im türkischen Lebensmittelgeschäft meiner Wahl, Quatsch, unter mir, als ich an der Kasse stand, fragte die Frau vor mir, die Kassierin aus: ".....Und ihr glaubt an Jesus als Gesandten, nicht als Gottes Sohn? Und ihr fastet dann von Sonnenaufgang bis Untergang? Und ihr haltet euch daran? Weil ich habe keinen Koran zu Hause und wollt mal nachfragen!"
Antwort: "Ja, wir halten uns daran.. von Morgendämmerung, 4:30 bis Sonnenuntergang."
"Ah dann hab ich was dazu gelernt. Aber wisst ihr, was das Beste bei euch ist? Ihr trinkt kein Alkohol. Das ist das Beste! Von Alkohol, davon wird man nämlich meschugge. Und wisst ihr, meschugge ist nämlich ein jüdisches Wort. Merci beaucoup and goodby!" sprach die Dame und tanzte davon.
In Philosophie nehmen wir gerade Logik durch: Gültige-, Ungültige-, Soll-Schlüsse. Interessant finde ich und mathematisch betrachtet hält es sich im Bereich des Nachvollziehbaren auf, also liebenswerte Monsters. Es ist aber wohl kein Zufall, dass der neue Lehrer (also für mich neu) nebenbei noch Mathelehrer ist.
Habe doch gleich in der ersten Stunde gemerkt, dass Mathelehrer anders Philosophie unterrichten, als normale Lehrer. Aber anders ist ja nicht gleich schlechter und vielleicht gewinne ich am Ende über das philosophische Hintertürchen doch noch das Wohlwollen von der Zicke Mathe.
Mal sehen... jetzt aber schlafen gehen, das Mathebuch unters Kopfkissen und: Abrakadabra!!
Ist nicht meine Art nachts wach zu sein, ich bin so ein "mitdenHühnernzuBettundwiederaufsteh" Mensch. Eigentlich. Mein neues Ich oder vielleicht auch der Kaffee, den ich am Abend trank, lassen mich aber nicht schlafen. Sitz ich also hellwach, mitten in der Nacht und gucke gleich ne Folge prison break, auf englisch, damits legitim ist.
Geweckt hat mich mein Nachdenken über das merkwürdige Verhalten von uns Menschenkindern, was Begehren angeht. Dabei fing ich an, einen Grundsatz aufzustellen, der immer größere Ausmaße annahm.
Angefangen hat es bei der Feststellung:
"Der Mann, den eine Frau trotz seines Interesses an ihr noch begehrt, muss über die Maßen hinaus begehrenswert für sie sein!"
Wie oft habe ich im natürlichen Lebensraum (ok darüber lässt sich natürlich streiten) der Menschen beobachten können, dass ein weibliches Wesen ein männliches Exemplar nur solange interessant findet, solange er sich nicht interessiert. Aber wehe ihm, er zeigt Interesse. So als würde sein Begehren und ihres beide positiv geladen und stießen sichgegenseitig ab (ha, die verkannte Physikerin in mir, ist also nachtaktiv). Dieses sonderbare, weibliche Verhalten wird eigentlich nur noch von der schwarzen Witwe übertrumpft, die ihren Mann nach dem Sex (kurz und schmerzlos) auffrisst.
Aber nach einer Weile dachte ich: Häää, aber warum eigentlich nur weiblich? Was ist dem Jagdinstinkt der Männchen? Da ist es doch genauso. Eine Frau ist solange das Endziel allen Begehrens, solange er sie nicht in der Tasche hat (soll heißen: solange sie sich nicht auch hoffnunslos in ihn verliebt und mit emotional-un kappbaren Ketten an ihn gebunden ist, ersatzweise auch an seine Geldbörse). Muss er sie dann jeden Tag sehen, verliert selbst das hübscheste Gesicht, der schönste Körper seine Besonderheit und dann ist es die nächste, die verspricht, was er sich verspricht, könnte er sie doch nur erreichen...
Als ich mir das ne Weile durch den Kopf gingen ließ, wurde mir klar, dass wir wirklich bescheuert sind.
Und es wurde mir klar, dass wir zwei Möglichkeiten haben mit diesem (ich nenn es jetzt mal) Problem umzugehen:
1. Wir warten auf denjenigen, der so besonders ist, dass er seinem eigenen Interesse standhalten kann.
2. Wir durchbrechen den ganzen Blödsinn und fangen an zu begehren, wen wir wollen und zwar nicht weil er uns nicht will, sondern weil wir ihn/sie toll finden, uns die nähe zu x wünschen und sie uns auch zu gestehen (das beinhaltet noch zusätzlich das Durchbrechen, diesmal wirklich typisch weiblichen Verhaltensmuster des "aber ich bin doch viel zu...!"setzt ein was immer ihr wollt)
Die meisten entscheiden sich für Nummer eins. Ist ja auch viel kürzer.
Solange wir auf irgendetwas hoffen dürfen, aber es nicht bekommen oder aber bekommen und dann nicht mehr wollen und sofort etwas anderes finden, auf das wir hoffen können, haben wir keine Lust zu sterben, denn dann würden wir ja verpassen können, was wir eh nie bekommen....
(den very richtigen Smiley dafür, gibt es hier nicht).
Jetzt guck ich prison break, wo alles schön einfach ist, weil die nette Gefängsnisärztin (die natürlich die Todesstrafe ablehnt) und der heldenhafte Retter seines (natürlich zu Unrecht) zum Tode verurteilten Bruders sich auf Anhieb begehren. Ganz einfach.... wenn ihre Liebe nicht unmöglich wäre, weil naja, er eben nur ein Gefangener (zum Glück nicht seiner eigenen menschlichen Verhaltensstörungen) ist.
Weiter gehts mit der Frage, ob und was einen Menschen über die Maße besonders macht und warum wir es persönlich nehmen, wenn nicht wir das sind.
Das war das wort zum Sonntag, obwohl schon Montag. Freundliche Grüße aus einer für mich schlaflosen Nacht.
M.
Heute passt dieses Lied wohl am Besten zu meiner Stimmung. Ob es Zufall ist, dass es regnet?
Ps.: Der Tag ist dann doch noch zum aushalten gewesen ohne 5000 miles (ich weiß ja nicht mal wie viele Kilometer das sind) wegzulaufen. Haben anstatt dessen Kekse gebacken.