Umzug

geschrieben von doppelmist | 31 Okt, 2009, 09:38

 

 Hier gehts weiter: 

 http://mary-am-meer.blogspot.com/

 

 

Warum blockiert der Spam Filter Kommentare und andere Fragen?

geschrieben von doppelmist | 15 Okt, 2009, 20:23

Kann mir einer sagen, warum der Filter hier bei Kulando ganz erwünschte Kommentare herausfiltert und sie zum Teil nicht einmal als spam weiterleitet, sondern erst gar nicht akzeptiert?

Liegt das an meinen Einstellungen? Und warum klappt das Einbauen meines Counters nicht und warum antwortet niemand im Hilfe-Forum? 

Fragen über Fragen und ich dazu frage mich, ob ich nicht umziehen sollte, mit meinem blog.

An alle die mir Kommentare schrieben, die nicht durchgelassen wurden, das war nicht ich, sondern mein garstiger Filter wars.

Don´t you dare!- Jemand

geschrieben von doppelmist | 14 Okt, 2009, 18:16

Kalt der Wind, da draußen,

wie soll ich bloß- den Winter überstehen?

"Hast ein Dach über´m Kopf!" sagt jemand und dieser jemand bin ich selbst.

 

Rote Wangen, U-Bahn sitzend,

wie kann ich mich- den Blicken nur entziehen?

"Entzieh dich nicht!", meint jemand und dieser jemand bin ich selbst.

 

Einsam unter Menschen, 

wo anders- könnt ich wohl hingehen?

"Einsam bist du nur in dir!", spricht jemand und dieser jemand bin ich selbst.

 

Ich seh´ verliebte Paare, will nicht mehr- alleine weitergehen!

Und sag jetzt nicht: Ich muss es mir nur wünschen oder eingestehen!

Sag jetzt nicht: Es sei mein Stolz, meine Angst, mal offen hinzusehen!

Höre einfach einmal zu und sag: "Ich kann dich wirklich, wirklich gut verstehen!"

Kann sollte sein.

geschrieben von doppelmist | 13 Okt, 2009, 16:46

Kann sein, dass ich mich irre, kann sein, dass mein Serotonin nur gerade am auslaufen ist, kann auch sein, dass ich einfach nur müde bin oder überfordert, ne Herbstdepression oder Schweinegrippe bekomme. Kann aber auch sein, dass ich Recht habe und der stinkige, überlaute, graue Haufen, den ich gerade vor mir sehe, das ist, was sie ist, die Welt.

Mein Kopf tut weh, mein inneres Kind quengelt synchron mit den dreien da draußen.

Ich sollte Geschichte lernen. Ich sollte aufräumen. Ich sollte Briefe aufmachen. Ich sollte die Bilder fertig malen. Ich sollte eine bessere Mutter sein. Ich sollte mich nicht so kraftlos fühlen. Ich sollte aufhören zu jammern. Ich sollte dankbar sein. Ich sollte ganz anders sein und das Wort sollte sollte nicht sein.

Was, was mich heute traurig macht, ist meine Traurigkeit, obwohl es doch keinen wirklichen Grund gibt.

Und diese sich heimlich anschleichende Einsamkeit, macht mir ne Scheißangst.

Heute schien die Sonne und ich habe sie nicht gewürdigt, konnte es nicht, denn da war nichts, außer mein aufgesetztes "Aah die Sonne!" in mir drin, ein extra für mich aufgesetztes "Aah" und für alle Miris: den Kopf nach oben strecken und grinsen!

Privat-Theater-Vorstellung: sunshine-life is beautiful.

 

Exkurs:

Das Rechtschreibprogramm von Kulando kennt keine Schweinegrippe, nur Schweinerippe....und meint Scheißangst müsste Scheiß angst geschrieben werden...da sieht man mal wieder deutlich, dass ein Programm keine Ahnung hat vom Leben mit Gefühlen und Schweinegrippe.

Ich habe in Mathe was verstanden, eindeutig das Highlight des Tages. Ich habe diesmal genau den richtigen Lehrer erwischt, einen für den Lehren fast so elementar zu sein scheint, wie atmen. Das sieht man daran, dass er eigentlich schon in der Rente sein sollte und kein bisschen (wird das wirklich soo geschrieben?) verbittert, verbraucht, vertig (ich weiß..) aussieht. Das tun die idealistischen Lehrer nämlich meistens nach einigen Jahrzehnten, wenn sie feststellen, dass man Menschen nicht mal schnell was beibringen kann, wenn überhaupt.

Vielleicht sollte ich ne Sozialstudie über Lehrer aufstellen. Vom Persönlichkeitstyp würde ich sie in die Kisten Depressiv oder/und Zwanghaft packen. Das wäre sicher ne prima Möglichkeit mich von meinen eigenen Störungen abzulenken.

Die Traurigkeit ist der Müdigkeit gewichen, ich glaub mit Schweinegrippe lag ich gar nicht so fern.

Ich wünsch mir schöne Tage,Tage mit Freunden und Gemeinsamkeit. Ich wünsch mir eine Hand, die meinen Kopf streichelt, wenn ich traurig bin. Ich wünsch mir Kraft, meine Aufgaben erfüllen zu können. Ich wünsch mir Versöhnung mit Licht und Schatten. Ich wünsch mir, all das für alle, die sich dies wünschen und für alle, die es sich wünschen würden, wenn sie nicht aufgehört hätten, zu wünschen.

Was können Worte tröstlich sein.

Rumi

geschrieben von doppelmist | 9 Okt, 2009, 08:48


Ode 314



Those who don't feel this Love
pulling them like a river,
those who don't drink dawn
like a cup of spring water
or take in sunset like supper,
those who don't want to change, 

let them sleep. 

This Love is beyond the study of theology,
that old trickery and hypocrisy.
I you want to improve your mind that way, 

sleep on. 

I've given up on my brain.
I've torn the cloth to shreds
and thrown it away. 

If you're not completely naked,
wrap your beautiful robe of words
around you, 

and sleep. 


Zeitzeugin:Die DDR verkauft die Mauer.

geschrieben von doppelmist | 4 Okt, 2009, 15:32

Ich habe mein altes Tagebuch wiedergefunden. Ein bißchen fremdschämen tue ich mich schon, wenn ich das eine oder andere daraus lese. Das waren wohl oft eher die schlechteren Momente, in denen ich dort eintrug.

Äußerlich (und manchmal auch innerlich) ist es so ein typisches Mädchentagebuch, mit Schloß und zum Teil klugen, zum Teil dummen Sprüchen über jeder Seite, ein Geschenk meiner Großmutter. 

 mein schönstes Tagebuch

Da das hier sone Art Fortsetzung davon ist und ich einem Freund eine bestimmte Stelle zeigen wollte, hier ein Zeitzeugenbericht des Mauerfalls, Maryam, 12 Jahre, indoktrinierte Westlerin:

"Seit zwei Monaten ist die Grenze geöffnet. Das heißt früher gab es Ost- und West-Berlin. Das hat was mit dem 2. Weltkrieg zu tun. 40 Jahre wurden die Menschen in Ost-Berlin und in der DDR unterdrückt. 

Früher hat Ost Berlin und die DDR zu Deutschland gehört, und Berlin war die Hauptstadt. Jetzt wurde alles im Krieg beschädigt und (Wegen Hitler und so aber das ist schon wieder was anderes) Deutschland hatte verloren. Und die Amerikaner, die Franzosen und die Engländer haben sich Berlin geteilt. West-Berlin bekamen Sie (Aber Sie haben uns den einen Teil gelassen: Ein sehr goßen Teil.)

Ost-Berlin und die DDR bekamen die Russen. Gegen die Hitler gekämpft hat. (Ich hoffe das ist richtig so.)

West-Berlin hatte genug Geld um alles wieder zu erneuern. Aber Ost-Berlin nicht.

40 Jahre war nun die Sed an der Macht (in Ost-Berlin und in der DDR). Sie hat die Leute unterdruck gesezt. Sie durften nicht rauß auß der DDR. Konnten nichts richtiges kaufen keine Bananen nichts. Im In anderenl Ländern war das auch so. Jetzt hatte Ungarn die Grenzen geöffnet. Und die Leute aus der DDR konnten flüchten. 

 

Da war selbst Honecker Machtlos. Viele blieben in der DDR und Protestierten. Das hat was genützt. Erst haben die Sed Soldaten und Tränengaß eingesetzt das hat nicht geholfen den das Volk ist mutig geworden. Dann tauchte Honecker und andere Sed Mitglieder auf und hielten Reden. Das die Mauer in 100 Jahren noch stünde. Sie wurden ausgepfiffen und die Leute schrien:

"Freiheit, Freiheit!"

 Die Mauern wurden dann geöffnet und die Leute kamen in Maßen nach Deutschland. Seitdem gibt es genauso viele Trappis wie unsere Autos.

Die Sed-Mitglieder wurden verhaftet. Die DDR verkauft die Mauer.

Seitdem spricht man von Widervereinigung.

Manche Sachen verstehe ich noch nicht ganz. Aber ich bin ja auch erst 12 Jahre alt geworden."

 

 legende

 

 

 

Ich erinnere mich noch gut, wie wir,die ganze Familie zum Lichtenradner Wäldchen gefahren sind und freudig "Willkommen" gewunken haben. Wir waren, mein arabischer Vater und meine Mutter und 4 Schwestern, alle Kopftuch tragend.

Das skurile Bild, das wir abgegeben haben müssen, war mir damals nicht bewusst. Heute würde ich nur zu gerne wissen, was die Leute in den Trabbis gedacht haben. Vielleicht etwas wie: "Haben wir uns verfahren und sind in Istanbul gelandet?" Vielleicht aber, ist es ihnen in ihrer Euphorie auch nicht so doll aufgefallen. Wer weiß.

 

Kekse sind fertig, es sind Monster geworden. Eher kleine Küchlein. 

Teile einen Keks und du hast zwei

 

 

 

 

Lyrik, Sonette, Achilles Gedankenkette

geschrieben von doppelmist | 2 Okt, 2009, 19:03

 Achilles Gedankenkette

 

Der Menschen Gefühle in Worte verpackt

Jahrhunderte  lange Gedankenketten, 

wie viel wurde schon verewigt gesagt,

geliebt, gehasst, gelitten in Sonetten.

 

Wir lesen Herbst, wir denken gleich: Tod,

Verfall, doch was uns dabei entfiel,

ob Schreibers Feder überhaupt gebot,

wie dem Autor solch Deutung wohl gefiel.

   

Im alten, grauen Stummfilm gefangn, 

Achilles gleich unvergessen vergang´n,

verletzlich, wie die Ferse, die ihn fiel.

 

Die Zeit gab und stahl uns wieder eure Sicht.  

Auf ein Wort - verzeiht, verblasste Seelen- 

tröstet euch, denn eure Worte sind es nicht!



Rosenkrieg der Parteien

geschrieben von doppelmist | 26 Sep, 2009, 18:01

Auf dem Weg zur meiner Schwester habe ich heute zwei Rosen geschenkt bekommen. Nein, leider nicht von schmachtenden Verehrern, sondern von der CDU und SPD. 

Die Rose der SPD hat mir besser gefallen, damit wäre also klar, wen ich morgen wählen gehe :D.

Spaß..aber dass ich wählen gehe, das steht schon so gut, wie fest, außer ich werde morgen vom LKW überfahren oder ähnliches. Nicht, dass ich übermäßig politisch interessiert wäre. Ich zähle da eher zu den Faulen, die nicht dran glauben, die Welt durch Gesetze verändern zu können. Jeder, der wirklich probiert sich selbst zu verändern und zwar zum Guten hat damit mehr als genug zu tun. Etwas gewagt, dieses "Jeder", aber ich behaupte das jetzt einfach mal so. Jeder, außer Gandhi vielleicht. 

All die anderen also, wären demnach Menschen, die lieber die Welt verbessern, weil sie an sich gescheitert sind. Für wie erfolgsversprechend ich das halte, dürfte klar sein. 

Aber irgendjemand muss uns wohl regieren und bis vor kurzem flüsterte mir mein Ego-Schweinchen noch beruhigend zu: "Die Parteien sind doch eh alle gleich. Die nehmen sich nicht viel" Bis....Ja bis wir in der Aula ne Politikrunde abgehalten haben mit den verschiedenen Kandidaten. Ziemlich schnell verkrümelte sich mein Schweinchen unter dem Stuhl und ich merkte, wie sehr mich einiges doch interessiert. Atomausstieg, Einsatz in Afghanistan und auch den Köder Bildungspolitik schluckte ich begierig. 

Deshalb werde ich wählen gehen und wenn die Parteien dann verlieren, die sich mehr Sorgen um die armen Besitzer der Kernkraftwerke machen, als um unsere Erde, dann hab ich gewonnen, weil meine Stimme zählt.

  

Naturalistischer Fehlschluss, ein wenig Philosophie

geschrieben von doppelmist | 26 Sep, 2009, 16:30
Protokoll der Unterrichtsstunde vom Mittwoch, den 16. 9. ’09
von Miriam A.
 
Thema der Unterrichtseinheit: Zentrale Begriffe der Ethik
Thema der Unterrichtsstunde: Otfried HÖFFE über den naturalistischen Fehlschluss
 
0) Organisatorisches: Gruppenarbeit
1) „Aufforstung“ der Allgemeinbildung
1.1) Begriffsdefinition: „Schluss“
1.2) Begriffsdefinition: „Aussage“
2) Sollensschlüsse/Modallogik
3) HUME/MOORE
4) Naturalistischer Fehlschluss
 
 
Ad 0) Organisatorisches: Gruppenarbeit
• Letzte Zuordnung der Kursteilnehmer/innen in Arbeitsgruppen

Ad 1) „Aufforstung“ der Allgemeinbildung
 
Ad 1.1) Begriffsdefinition: „Schluss“
 
Hr. W. versucht die Lücken in unserer Allgemeinbildung zu
schließen und erklärt die Bedeutung von „Schluss“ im Schnellverfahren,
da eine gründliche Erörterung mehr als ein Semester in
Anspruch nehmen würde.
„Ein (logischer) Schluss ist ein Schema der folgenden Form“,
erklärt Hr. W. und skizziert an die Tafel:

p1
p2
...
pn
____________ 
 
k
 
Die Symbole p1, p2, ..., pn und k stehen hier abkürzend für Aus-
sagen, p1, p2, ... pn heißen Prämissen (Voraussetzungen), k
heißt Konklusion (Schlussfolgerung).
 
p = Prämisse= Voraussetzung
k = Konklusion= Schlussfolgerung
 
Der Begriff „Aussage“ sollte eigentlich aus dem Mathematikunterricht
bekannt sein, sicherheitshalber erklärt ihn Hr. W.
Trotzdem noch einmal:
 
Ad 1.2) Begriffsdefinition: „Aussage“ 
„Eine Aussage ist ein Satz, der falsch oder wahr ist.“
 
Durch Internet Recherchen erfahre ich, dass das ARISTOTELES auch
so ähnlich festgehalten hat. Er, also ARISTOTELES, betonte noch,
dass es nicht wichtig wäre zu bestimmen, ob die Aussage wahr
oder falsch ist. Allein, dass es Sinn macht nach richtig oder falsch
zu fragen, macht den Satz zu einer Aussage.
Wikipedia hält fest:
 
„Aussagen sind somit Sätze, die Sachverhalte beschreiben
und denen man einen Wahrheitswert zuordnen kann.“
 
Im Folgenden präsentiert Hr. W. einige logische Schlüsse.
 
Beispiel 1: Schluss mit einer Prämisse
 
p1: Pegasus ist ein geflügeltes Pferd.
________________________________ 
k: Pegasus ist ein Pferd.
 
Dieses Beispiel ist deswegen etwas merkwürdig, weil es nur eine Prämisse
gibt. Nichtsdestoweniger liegt ein Schluss vor, sogar einer, der korrekt1 zu
sein scheint, denn die Konklusion steckt ja schon in der Prämisse mit drin. k
könnte genauso gut heißen: Pegasus hat Flügel.
Gegen die Korrektheit des Schlusses wird eingewendet, dass Pegasus doch
nicht irgendein normales Pferd und der Schluss deswegen zumindest
anrüchig sei. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass der Schluss
 
p1: Elfriede ist ein Seepferd.
_________________________ 
k: Elfriede ist ein Pferd.
 
Merke:
Schlüsse sind nicht wahr oder falsch, sondern korrekt oder unkorrekt.

Offensichtlich unkorrekt ist, der Schluss mit Pegasus aber eine ganz ähnliche
Form hat und deswegen auch unkorrekt sein muss. Diese Einwände erweisen
sich beim näheren Hinsehen als haltlos.
 
Beispiel 2: Schluss mit zwei Prämissen
 
p1:Alle Frösche können Klavier spielen.
p2:Max W. ist ein Frosch.
__________________________________ 
k: Max W. kann Klavier spielen.
 
Es liegt ein logischer Schluss vor, denn die Satzfolge passt in das Schema
p1
p2
...
pn
____ 
k
Der Schluss ist korrekt, obwohl beide Prämissen in unserer Welt falsch
sind, denn:
„Ein Schluss ist dann korrekt, wenn in jeder möglichen Welt, in der
die Prämissen wahr sind, auch die Konklusion wahr ist.“
Ein weiteres Beispiel für einen gültigen Schluss wäre:
 
p1: Alle Menschen sind sterblich.
p2: Sokrates ist ein Mensch.
___________________________
k:   Sokrates ist sterblich.
 
Bei diesem Schluss sind die Prämissen (und auch die Konklusion) in unserer
Welt wahr. Aber dies ist für die Korrektheit eines Schlusse nicht notwendig,
wie das Beispiel
 
p1: Der 16.09.09 ist ein Sonntag.
p2: Auf Sonntag folgt Montag.
____________________________
k: Der 17. 9. 09 ist ein Montag.
 
zeigt, bei dem p1 und k in unserer Welt falsch sind.
Es wird erwähnt, dass die Konklusion nichts aussagt, was über das hinausgeht,
was schon mit den Prämissen ausgesagt wird.
In der Tat: Mit einem
logischen Schluss ist kein Erkenntnisgewinn verknüpft. Er macht nur – wenn
er korrekt ist – Zusammenhänge klar.
Ein Beispiel für einen ungültigen Schluss wäre:
 
p1:U-Boote tauchen ab.
p2:Agenten tauchen ab.
_____________________
k: Agenten sind U-Boote.
 
Ad 2) Sollensschlüsse

Ein Sollens-Schluss ist ein Schluss, bei dem mindestens einer der Sätze p1,
p2, ...; pn, k ein Sollenssatz ist.
Beispiel:
 
p1: Sokrates ist ein Mensch.
p2: Du sollst keinen Menschen töten.
_________________________________
k: `Du sollst Sokrates nicht töten.
 
Dies ist ein Sollens-Schluss, denn p2 und k sind Sollens-Sätze. Sollens-Sätze
erkennt man nicht immer auf den ersten Blick, denn das Sollen wird gelegentlich
in abgeschwächter Form ausgedrückt, wie die folgenden Beispiele
zeigen:
• Ich wollt, ich wär’ ein Huhn.
• Heirate mich!
• Bitte mach’ das Fenster zu.
Sogar der Satz
• Es ist schlecht, einen Menschen zu töten.
ist ein (verkappter) Sollens-Satz, denn er ist bedeutungsgleich mit
• Du sollst nicht töten.
Es ist schwierig (manche sagen unmöglich), die Korrektheit eines Sollensschlusses
festzustellen. Die Intuition sagt, dass der Schluss
 
p1: Sokrates ist ein Mensch.
p2: Du sollst keinen Menschen töten.
_______________________________
k:   Du sollst Sokrates nicht töten.
 
korrekt ist. Das Problem ist, dass Sollens-Sätze keinen Wahrheitswert
haben. Die Regel „Du sollst nicht töten“ wird entweder im Allgemeinen
befolgt, d.h. sie gilt, oder sie wird – wie im Krieg – nicht befolgt, hat keine
Geltung. Man kann schlecht sagen, dass sie wahr oder falsch ist.
Dementsprechend ist das weiter oben erwähnte Kriterium
„Ein Schluss ist dann korrekt, wenn in jeder möglichen Welt, in der
die Prämissen wahr sind, auch die Konklusion wahr ist.“
im Zusammenhang mit Sollens-Schlüssen untauglich. Das heißt nicht, dass
Sollens-Schlüsse einer logischen Analyse unzugänglich wären. Es gibt ernst
zu nehmende Untersuchungen auf diesem Gebiet, das von den Fachleuten
Modallogik genannt wird; in der Antike von ARISTOTELES, in der Gegenwart
von Georg Henrik VON WRIGHT*.
 
Ad 3) HUME/MOORE
David HUME (1711 – 1776) und später George Edward MOORE (1873 – 1958 )
stellten fest:


„Es kann kein Sollenssatz aus lauter Seinssätzen folgen.“
Nach HUME und MOORE ist jeder Sollens-Schluss unkorrekt, bei dem alle
Prämissen Seinssätze sind und die Konklusion ein Sollenssatz. HUME sprach
in diesem Zusammenhang von einem Sein-Sollen-, MOORE von einem
naturalistischen Fehlschluss.
Beispiel:
p1: Dort liegt ein Mensch am Boden, jammert und blutet.
k: Du sollst hingehen und ihm helfen.
Es kann – nach HUME, MOORE und anderen (z.B. HÖFFE) – aus dem bloßen
Fakt, dass dort jemand am Boden liegt, jammert und blutet, keine
Handlungsregel abgeleitet werden.
Ob der Schluss
 
p1: Dort liegt ein Mensch am Boden, jammert und blutet.
p2: Hilf, wenn du kannst!
p3: Ich kann helfen.
______________________________________________
k:   Ich soll helfen.
 
korrekt ist, ist eine andere Frage. Wahrscheinlich ist er’s.
Plausibel erscheint folgende Merkregel:
 
Ein Sollens-Schluss, bei dem die Konklusion ein Sollens-Satz ist, kann nur
dann korrekt sein, wenn mindestens eine Prämisse ein Sollens-Satz ist.
 
Ad 4) Naturalistischer Fehlschluss
Moralische Normen können nicht aus empirischen Untersuchungen abgeleitet
werden.
So ist beispielsweise der Schluss
 
p1: Wir leben in einer Leistungsgesellschaft.
_____________________________________ 
k: Setze dich durch!
unkorrekt; er ist ein naturalistischer Fehlschluss.
 
Georg Henrik VON WRIGHT: Normen, Werte und Handlungen, Frankfurt a.M. 1994

Diskriminierung von Amatheisten

geschrieben von doppelmist | 21 Sep, 2009, 21:24

Als bekennender calvinistischer Amatheist werde ich nicht nur gezwungen an Analysis zu glauben, sondern muss sie auch noch betreiben! 

Ich vermute, sogar Chinesisch wäre verständlicher für mich (die Italiener sagen statt dessen Arabisch, hat man mir erzählt), deshalb lenke ich mich mit schreiben ab.

Kömisch.. dabei bin ich doch nicht doof oder doch?...Leibniz hat das nicht nur verstanden, sondern auch noch erfunden oder wenigsten herausgefunden! Aber Leibniz, der lieber bei seinen Keksen geblieben wäre, hat mich schon in Philosophie mit seinen Monaden (hat nichts mit Limonade zu tun) gequält, die mir aber jetzt so im Vergleich zu Differential-integral-hochpunkt-wendepunkt-tiefpunkt-rechnungs-Monster (Achtung: Neologismus) wie süße, kleine Kuscheltiere vorkommen. 

Mein hartnäckiger Widerstand gegen die höhere Mathematik ist aber, ganz unter uns, nicht wirklich echt. Es ist eher die Bitterkeit, über die unerwiderte Freundschaft ihrerseits, die mich grummeln lässt. Wie oft habe ich ihr die Hand gereicht, mein Ohr geliehen, aber alles umsonst. Sie verschmäht mich und nicht einmal bestechen lässt sie sich. 

Deshalb halte ich mich an Calvin und finde: Mathe ist Zauberwerk.

Meine Kinder sind da ganz meiner Meinung, weshalb ich glaube, dass es ein Mathe-Gen gibt, das sie nicht von mir vererbt bekommen haben, da ich es nicht besitze.

Aber praktisch veranlagt sein, das haben sie glücklicherweise mitbekommen, die Kinder und deshalb fand meine Tochter heute auch schnell die Lösung für unser Matheproblem: 

"Mathe wird doch nur gebraucht, weil es Geld gibt. Würden wir kein Geld haben, bräuchten wir kein Mathe. Wenn ich groß bin, baue ich eine Stadt, in der jeder einen Beruf hat und man sich gegenseitig hilft, ohne Geld. Dann brauchen wir kein Mathe mehr!"

Selbige wollte vor zwei Jahren noch ein Waisenheim gründen für "Muslime, Christen und Punker".

Utopien im Wachstum.

 

Diary:

Gestern war ich im Lustgarten bei "Nächte des Ramadan". War aber mitten am Tag und Ramadan war auch nicht mehr. Trotzdem gab es tolle Musik, die Gegend ist tief beeindruckend, ich liebe diese alten Bauten.

Im türkischen Lebensmittelgeschäft meiner Wahl, Quatsch, unter mir, als ich an der Kasse stand, fragte die Frau vor mir, die Kassierin aus: ".....Und ihr glaubt an Jesus als Gesandten, nicht als Gottes Sohn? Und ihr fastet dann von Sonnenaufgang bis Untergang? Und ihr haltet euch daran? Weil ich habe keinen Koran zu Hause und wollt mal nachfragen!"

Antwort: "Ja, wir halten uns daran.. von Morgendämmerung, 4:30 bis Sonnenuntergang."  

"Ah dann hab ich was dazu gelernt. Aber wisst ihr, was das Beste bei euch ist? Ihr trinkt kein Alkohol. Das ist das Beste! Von Alkohol, davon wird man nämlich meschugge. Und wisst ihr, meschugge ist nämlich ein jüdisches Wort. Merci beaucoup and goodby!" sprach die Dame und tanzte davon. 

In Philosophie nehmen wir gerade Logik durch: Gültige-, Ungültige-, Soll-Schlüsse. Interessant finde ich und mathematisch betrachtet hält es sich im Bereich des Nachvollziehbaren auf, also liebenswerte Monsters. Es ist aber wohl kein Zufall, dass der neue Lehrer (also für mich neu) nebenbei noch Mathelehrer ist.

Habe doch gleich in der ersten Stunde gemerkt, dass Mathelehrer anders Philosophie unterrichten, als normale Lehrer. Aber anders ist ja nicht gleich schlechter und vielleicht gewinne ich am Ende über das philosophische Hintertürchen doch noch das Wohlwollen von der Zicke Mathe. 

Mal sehen... jetzt aber schlafen gehen, das Mathebuch unters Kopfkissen und: Abrakadabra!!

 

 

Lass die Leute, lass uns leben.

geschrieben von doppelmist | 20 Sep, 2009, 11:20
 
"Typisch für sie!", sagt man und sie wissen nichts. Weil sie ja nicht einmal wissen, wann sie schweigen sollten oder wie sie ihre schlechten Gedanken kontrollieren, ganz zu schweigen, von der Kunst sie in gute zu transformieren.
Diese Leute, die genau Bescheid wissen wollen, über die Absichten von x und y, um ihrer Seele den Schrecken des eigenen Anblicks zu ersparen, genau auf diese, hab ich aufgehört zu hören.
 
 
Lass uns lieber Feuer machen, oben auf dem Berg, lass uns tanzen, lass uns lachen, die Tränen im Gesicht, stören uns nicht. Es ist ok. 
 
Lass uns in die Sterne gucken und ihnen zu hör´n, was sie zu erzählen haben, wie die Sicht so ist da oben. Lass uns vom Geruch der Nacht einhüll´n. 
 
Lass uns laute Lieder singen über Liebe, über Leben und dann mit den Wölfen heul´n. Es ist soweit.
 
Lass uns die Dunkelheit betrachten und in ihr Hoffnung sehen. Lass uns geheimen Wünschen ihren Namen geben und schau´n wie sie sich freuen.
 
Lass uns schwören, Schwesterherz, dass wir immer weiter gehen, Wunden heilen, Weisheit sammeln, die Welt erkennen und unseren Platz darin.
Alles vergeht, weil es entstand.
Damit lass uns Frieden machen, denn darin liegt der Sinn.
 
 

Nächtliches Begehren bei Tage

geschrieben von doppelmist | 19 Sep, 2009, 11:14
Was macht nun bestimmte Menschen besonders für uns...oder eben nicht?
 
Für Definitionen und Zauberformel bin ich offen und dankbar. Ich jedenfalls kenne sie nicht.
 
Ich merke nur immer wieder, wie ich immer wieder oberflächlich werde, wenn ich mir erklären möchte, wer wen warum will (by the way, das war eine Allitariation, die eine fragende ratlose Stimmung erzeugen möchte, nur so, damits die Nachwelt einfacher hat).
 
Meine Begründung hat meist etwas mit Aussehen zu tun. Dabei halt ich mich gar nicht für oberflächlich, wenn es jedoch um Begehren geht, dann vergleiche ich Menschen, als wären sie Puppen, sprechende Puppen.
Denn die Wichtigkeit, des was und wie (die Frage "wo" kann man hier vernachlässigen) derjenige sich äußert, zur Bestimmung der Anziehungsstärke, ist mir schon lange aufgefallen. 
Erste Blick: erste Einschätzung. Dann der verbale Blick: zweiter Eindruck, der den ersten um 180 Grad ändern kann.
Wie viele fand ich schön, bis sie den Mund aufmachten und wieviele nicht, bis sie den Mund aufmachten?  
 
Aber worauf ich hinaus will ist mehr als das, denn nicht jeden den ich schön finde, finde ich begehrenswert. Das geht wohl jedem so? 
 
Ist  das Geheimnis der Geruch, wie es in " das Parfum" thematisiert wird? Oder die Ausstrahlung, aus was auch immer die zusammengesetzt sein soll? 

 
Alles das insgesamt plus etwas, das ich nicht benennen kann, weil es so subtil und fein stofflich ist. Ich fragte mal jemanden, der meinte, mich zu begehren: "Aber warum?" und ich wollte es wirklich wissen. Er fand die Frage doof und meinte: "Da gibts kein warum, es ist einfach so."
Das genügte mir...fünf Minuten genau. "Es ist einfach so", ist eine Antwort, von der ich weiß, ich sollte sie  akzeptieren, aber es nicht kann, weil ich es nicht mag, weil es zu einfach ist, weil wir Menschen fragende Wesen sind, weil ich wissen will wieso. 
 
Warum wir es so persönlich nehmen, wenn derjenige, den wir begehren und nicht auf die gleiche Weise begehrt, dafür habe ich eine (eigentlich noch mehr) Erklärung(en).
Bei Tage betrachtet ist es eigentlich totaler Blödsinn sowas persönlich zu nehmen und seinen selbstwert deshalb herabzusetzen oder in Frage zu stellen. Eigentlich...
In Wirklichkeit aber trifft es uns bis ganz in die tiefen unserer Seele , weil wir den anderen zum Richter über uns selbst gemacht haben. Wie´s ihm gefällt, so will ich sein, wie nicht, so nicht. Und wenn er uns dann immer noch nicht begehren kann, dann können wir nicht begehrenswert sein. 
 
Gibt es effektivere Wege sich selbst im Weg zu stehen? Ich glaube, nein. Zum Glück können wir uns für andere Wege entscheiden, als die der "unerreichbaren Liebe", "unerwiderten Liebe", "ungenügenden Liebe". 
Wie man diesen Weg findet, weiß ich noch nicht, aber es hat was mit Seelen pflege, mit Augen zu kneifen und ganz fest wünschen, Augen aufmachen und ganz genau hinschauen, zu tun, da bin ich fast sicher.
 

Nächtliches Begehren

geschrieben von doppelmist | 14 Sep, 2009, 03:44

Ist nicht meine Art nachts wach zu sein, ich bin so ein "mitdenHühnernzuBettundwiederaufsteh" Mensch. Eigentlich. Mein neues Ich oder vielleicht auch der Kaffee, den ich am Abend trank, lassen mich aber nicht schlafen. Sitz ich also hellwach, mitten in der Nacht und gucke gleich ne Folge prison break, auf englisch, damits legitim ist. 

Geweckt hat mich mein Nachdenken über das merkwürdige Verhalten von uns Menschenkindern, was Begehren angeht. Dabei fing ich an, einen Grundsatz aufzustellen, der immer größere Ausmaße annahm.

Angefangen hat es bei der Feststellung:

"Der Mann, den eine Frau trotz seines Interesses an ihr noch begehrt, muss über die Maßen hinaus begehrenswert für sie sein!" 

Wie oft habe ich im natürlichen Lebensraum (ok darüber lässt sich natürlich streiten) der Menschen beobachten können, dass ein weibliches Wesen ein männliches Exemplar nur solange interessant findet, solange er sich nicht interessiert. Aber wehe ihm, er zeigt Interesse. So als würde sein Begehren und ihres beide positiv geladen und stießen sichgegenseitig ab (ha, die verkannte Physikerin in mir, ist also nachtaktiv). Dieses sonderbare, weibliche Verhalten wird eigentlich nur noch von der schwarzen Witwe übertrumpft, die ihren Mann nach dem Sex (kurz und schmerzlos) auffrisst.

Aber nach einer Weile dachte ich: Häää, aber warum eigentlich nur weiblich? Was ist dem Jagdinstinkt der Männchen? Da ist es doch genauso. Eine Frau ist solange das Endziel allen Begehrens, solange er sie nicht in der Tasche hat (soll heißen: solange sie sich nicht auch hoffnunslos in ihn verliebt und mit emotional-un kappbaren Ketten an ihn gebunden ist, ersatzweise auch an seine Geldbörse). Muss er sie dann jeden Tag sehen, verliert selbst das hübscheste Gesicht, der schönste Körper seine Besonderheit und dann ist es die nächste, die verspricht, was er sich verspricht, könnte er sie doch nur erreichen...

Als ich mir das ne Weile durch den Kopf gingen ließ, wurde mir klar, dass wir wirklich bescheuert sind.

Und es wurde mir klar, dass wir zwei Möglichkeiten haben mit diesem (ich nenn es jetzt mal) Problem umzugehen:

 

1. Wir warten auf denjenigen, der so besonders ist, dass er seinem eigenen Interesse standhalten kann.

2. Wir durchbrechen den ganzen Blödsinn und fangen an zu begehren, wen wir wollen und zwar nicht weil er uns nicht will, sondern weil wir ihn/sie toll finden, uns die nähe zu x wünschen und sie uns auch zu gestehen (das beinhaltet noch zusätzlich das Durchbrechen, diesmal wirklich typisch weiblichen Verhaltensmuster des "aber ich bin doch viel zu...!"setzt ein was immer ihr wollt)

Die meisten entscheiden sich für Nummer eins. Ist ja auch viel kürzer.

Solange wir auf irgendetwas hoffen dürfen, aber es nicht bekommen oder aber bekommen und dann nicht mehr wollen und sofort etwas anderes finden, auf das wir hoffen können, haben wir keine Lust zu sterben, denn dann würden wir ja verpassen können, was wir eh nie bekommen....Unentschieden (den very richtigen Smiley dafür, gibt es hier nicht).

 

Jetzt guck ich prison break, wo alles schön einfach ist, weil die nette Gefängsnisärztin (die natürlich die Todesstrafe ablehnt) und der heldenhafte Retter seines (natürlich zu Unrecht) zum Tode verurteilten Bruders sich auf Anhieb begehren. Ganz einfach.... wenn ihre Liebe nicht unmöglich wäre, weil naja, er eben nur ein Gefangener (zum Glück nicht seiner eigenen menschlichen Verhaltensstörungen) ist.

Weiter gehts mit der Frage, ob und was einen Menschen über die Maße besonders macht und warum wir es persönlich nehmen, wenn nicht wir das sind.

Das war das wort zum Sonntag, obwohl schon Montag. Freundliche Grüße aus einer für mich schlaflosen Nacht.

M. 

 

just to survive

geschrieben von doppelmist | 13 Sep, 2009, 14:33

Heute passt dieses Lied wohl am Besten zu meiner Stimmung. Ob es Zufall ist, dass es regnet?

 

 

 

Ps.: Der Tag ist dann doch noch zum aushalten gewesen ohne 5000 miles (ich weiß ja nicht mal wie viele Kilometer das sind) wegzulaufen. Haben anstatt dessen Kekse gebacken. 

Puzzlestücken

geschrieben von doppelmist | 12 Sep, 2009, 08:07
Heute scheint die Sonne besonnders schön und ich fragte gestern noch die Nacht: Glaubst du an den Tag? Aber vielleicht, weiß die Nacht, was ich vergessen hab, wie sie freiwillig kam, vielleicht sieht sie, ohne zu sehen?
 
 
  
Altes 
über das Glück

Rot
Die Erdbeere
Ein Versprechen auf Glück
Im Moment des Augenblicks
Runtergeschluckt 
 
Altes
über die Liebe
 
Ernie: Glaubst du an die Liebe?
Bernd: Liebe ist ein großes Wort
Ernie: Ja, aber glaubst du an die Liebe?
Bernd: Es gibt keinen Bestand!
Ernie: Was bedeutet dir denn Liebe?
Bernd: Alles ist bedeutungslos.

Ernie: Du glaubst gar nicht an Liebe!
Bernd: Schlaf gut Ernie, ich denk an dich.
 
 
Wenn ich zurückschau, dann seh ich mich, dann seh ich klar. Und was ich seh gefällt mir, habe es geschafft, die Richtung zu ändern. Wer mich sucht, verliert die Spuren im Sand.  
Menschen können lernen, hätt ich damit bewiesen, und wir sind nicht nur Opfer unserer Verhaltensmuster, Hormone und so fort.